BLOG-Reihe: 1/10
Astralwelten – Spiegel unseres wahren Wesens
Warum jeder Mensch eine andere Realität erlebt
Allgemein:
Die Beschäftigung mit den Astralwelten ist ebenso faszinierend wie vielschichtig. Nahezu jeder Mensch, der sich bewusst oder unbewusst mit ihnen auseinandersetzt – sei es durch Träume, Meditation, Grenzerfahrungen oder intuitive Wahrnehmungen –, beschreibt sie ähnlich und doch verschieden.
Diese Unterschiede sind kein Widerspruch, sondern ein Hinweis auf die eigentliche Natur des Astralen: Es wird nicht objektiv gesehen – es wird erlebt.
Die folgenden Gedanken beschreiben, wie ich das Astrale verstehe und immer wieder zu erleben meine. Sie können sich mit den Erfahrungen anderer decken oder davon abweichen. Beides ist stimmig. Denn das Astrale verlangt nicht nach Übereinstimmung, sondern nach Bewusstheit.
Wenn ich vom Astralen spreche, meine ich jene Wirklichkeitsebene, aus der sich das geformt hat, was wir unseren Körper oder Leib nennen – das Sichtbare, das uns im Spiegel begegnet. Doch auch dieses Sichtbare ist nur Ausdruck einer vielschichtigen, multidimensionalen Existenz.
Für uns bedeutsam sind insbesondere jene Dimensionen, in denen wir ebenfalls einen Körper tragen – ohne die unser physischer Körper in Raum und Zeit (3. Dimension) nicht bestehen könnte.
So verstehe ich den „psychischen Körper“ als Ausdruck der 4. Dimension – als weiblichen Aspekt unseres Seins, als Träger unserer Gefühle.
Der „noetische Körper“ hingegen entspricht der 5. Dimension – dem männlichen Aspekt, dem Raum unserer Gedanken und inneren Bilder.
Die Bezeichnung höherer Dimensionen meint dabei keine Wertung oder Hierarchie. Sie dient lediglich der Veranschaulichung. Mit jeder Dimension verändert sich die Schwingungsqualität – sie wird feiner, durchlässiger, näher an jener Quelle, aus der alles hervorgeht.
Manche wissenschaftlichen Modelle sprechen in diesem Zusammenhang von zwölf Dimensionen – symbolisch auch von „zwölf Himmeln“ –, in Entsprechung zu einer ursprünglichen 12-Strang-DNA.
Damit zwischen diesen Ebenen ein harmonischer Übergang möglich ist, wirkt der sogenannte „ätherische Körper“ als vermittelnde Instanz. Er verbindet jeweils zwei Dimensionen miteinander: den physischen mit dem psychischen sowie den psychischen mit dem noetischen Körper.
Er ist gewissermaßen das Feld des Übergangs – die Brücke zwischen Verdichtung und Bewusstsein.
Jeder Mensch erlebt die Astralwelt durch die Linse seines eigenen Verständnisses, seiner Prägungen, seiner inneren Ordnung. Deshalb werte ich weder andere Sichtweisen ab, noch erhebe ich meine zu einer absoluten Wahrheit. Erst wenn sich Menschen im Astralen bewusst begegnen, sich austauschen und ihre Eindrücke vergleichen, kann so etwas wie eine gemeinsame Sicht entstehen.
Ein passendes Bild dafür finden wir auch in der dichten 3D-Welt:
Zwei Menschen blicken aus demselben Fenster – und doch sieht jeder etwas anderes. Der eine erkennt Schönheit, der andere Gefahr. Nicht das Bild unterscheidet sich, sondern die Wahrnehmung.
Genauso verhält es sich mit den Astralwelten.
Sie sind keine festen Orte, sondern Bewusstseinsräume, in denen sich das Innere eines Wesens spiegelt.
Und genau hier beginnt die entscheidende Frage:
Wenn Wahrnehmung Realität formt – was ist dann Materie wirklich?
Mehr dazu im nächsten BLOG-Beitrag der Reihe: Gibt es Materie wirklich? (2/10)
BLOG-Reihe: Astralwelten – Spiegel unseres wahren Wesens
Von der Illusion der Materie über die Astralwelten, hin zur bewussten Verwirklichung und inneren Navigation




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