Aufbau der materiellen Welt

Geschrieben von Wolfgang Hans Albrecht

28. November 2025

Gedanken zum Aufbau der materiellen Welt


Die Vergeistigung der Materie als Grundlage der materiellen Welt


Die Materie oder der materialisierte Mensch ist eine aus sich selbst existierende Grundlage. Durch die geistige Differenzierung der Materie bildet sich die Realität. Also mit Hilfe des Geistes erhält die materielle Substanz (Mensch) einen realen Zustand. Andersherum betrachtet, ohne die Hilfe des Geistes würde die materielle Substanz in eine Art abstrakten Zustand verfallen.

Der Chaoszustand der Materie wird durch den Geist aktiviert, der aus dem ursprünglichen Feld hervortritt und so eine klare Materie schafft. Die beiden widersprüchlichen Aspekte werden in Harmonie vereint. In diesem vereinenden Prozess wird die Materie zum Verstand und die kosmische Substanz zur Weisheit. Sie wählt genau das aus dem unendlichen schöpferischen Wissen (Feld) aus, was zum gegenwärtigen Augenblick für die Evolution wichtig ist. Aus dieser Wechselbeziehung entsteht der Äther, aus dem wiederum die astrale Form geschaffen wird. Auch der neue Mensch wird aus dem Äther gewoben, um sich aus den Wassern des Bewusstseins zu einer neuen Schöpfung zu erheben.

All- Eins sein
Die physische Substanz der Materie und die göttliche Vorstellung über die kosmische Substanz sind Eins und somit untrennbar miteinander verbunden. Der Mensch ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von Geist und Materie oder anders betrachtet von Wissen und Energie auf deren Basis das individuelle Wesen der androgynen Seele aufbaut. Auf der Ebene dieser Kooperation findet die Synthese hin zu einer harmonischen Struktur des Bewusstseins über den Weltenbau statt.

Jede Darstellung der (Bio)Objekte entspringt der Trinität. Sobald diese Darstellungen Lebendigkeit erlangen, wiederholen sie sich in holographischen Perioden auf den Ebenen der Realität. Durch den verstärkten Fokus auf die Bioobjekte in der vieldimensionalen Welt vereinigen sich die fraktalen Realitäten als Determinanten des Raumes zu einem Hyperraum des Universums.

Der Körper des Menschen ist, wenn man es zusammenfassend betrachtet, das Resultat all seiner Gedanken des Geistes, die das Gedächtnis bilden. Ein fester Glaube als Teil des Bewusstseins, unabhängig ob licht oder dunkel, formt aus all den Gedanken die Prozesse des Denkens.

Der Mensch am Gipfel einer Biopyramide
Der Baum stellt eine interessante Metapher zu dieser Biopyramide dar. Was ist ein Baum? Es scheint, als würde er völlig entspannt vor sich dahin wachsen (vorausgesetzt, er wird nicht durch dumme Aktivitäten der Menschen gestört). Betrachtet man sich sein Wachstum näher, stellt man fest, dass es sich um eine Kreisstruktur als Organisation des Lebens oder seiner Lebensinhalte handelt. Um eine Art Schichtung der Räume, welche sich über die Schichten der Lebensumstände (Lebenshandlungen) realisieren.

Eine wichtige Rolle im menschlichen Wachstumsprozess spielt der Hypothalamus. Er wird auch als das Ur-Gehirn und die Basis des Geistes bezeichnet. Über den Hypothalamus werden alle vom Menschen angeeigneten Potentiale, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auch die Erkenntnisse gespeichert. Auf dieser Basis kann der Mensch mit seinen Gedanken all das schaffen, was er für Ereignisse, die Evolution, die Geschichte oder die Zivilisation braucht. Das unterstützt sein Bestreben, sich rascher oder effizienter an die Möglichkeiten seines Selbstausdruckes anzunähern.

In diesem Raum der Information kann man durch seine zielgerichteten Bestrebungen Elemente der Welt schaffen und aus diesen Elementen wiederum entsprechende Ereignisse, Möglichkeiten und somit Potentiale für die Welt als Ganzes formen. Dieser ständige Prozess führt zu einem sich selbst bewusst werdenden Menschen. Diese Bewusstwerdung lässt sich durch das Wirken des Geistes und das Licht (Wissen) der Seele in die Zukunft steuern um es in der Gegenwart zu leben. Besitzt der Mensch jedoch die Neigung zum Dunklen bzw. lässt er den Willen vermissen, seine Neigungen ins schöpferische Licht zu steuern, dann beginnt das Unterbewusstsein ihn zu steuern und der Mensch verlässt den Weg der Selbstverantwortung. Das System wird über das Unterbewusstsein von einer aktiven Steuerung auf ein passives, automatisches Reagieren umgeschaltet.

Das Herz als Ausgangspunkt für menschliches Wachstum
Der Körper gleicht einem Terminal, einem Punkt, der alle Informationen wie Erinnerungen oder Erfahrungen vergangener Gefühle in sich aufnimmt und speichert. Der innere Austausch mit unserem Geist (Gedächtnis) erzeugt dabei die Realität unserer äußeren Welt. Hier entsteht die Basis für unser Leben. Dieser Punkt der Archivierung, wie er auch genannt wird, befindet sich beim Herzen. Von diesem Punkt ausgehend wächst der Mensch. Das Wachstum erstreckt sich dabei über die Verbindung des Herzens zum Gehirn. Denn das Herz ist es, welches das Gehirn für die Liebe ausrichtet. Deshalb heißt es ja umgangssprachlich auch „mit Herz und Hirn“.

Die Seele als stiller Kybernetes
Die Seele steuert den Körper indem sie dem Gehirn ein Bild des zukünftigen Handelns zeigt. Der Geist (Gehirn) berechnet, decodiert und übersetzt dann das Bild in Handlungsimpulse. Über das Neuronen-Netzwerk werden diese Impulse an die Organstrukturen und seiner Systeme weitergegeben um die Handlungen oder Aktionen zur Ausführung zu bringen. Eine wie auch immer bewusste Handlung (es kann sich ja auch um eine unter- oder überbewusste Handlung handeln) kann sich nur vollziehen, wenn die Seele die Information des Bildes der Handlung an den Geist teleportiert, welcher es als Bild darstellt und an das Bewusstsein überträgt. Das Bewusstsein vollzieht den Akt der Handlung (Schöpfungsakt).

Zusammengefasst
Jede unnötige Anspannung im Leben steht für eine durch die Seele im Geist erzeugte Dynamik, die in einer nicht statt gefundenen Bewegung (Schöpfung) resultiert. Sie entspricht einer Missachtung der schöpferischen Gesetze. Wenn wir jedoch beginnen, diesen Prozess, diese Fakten zu begreifen, vollzieht sich eine qualitative Veränderung unseres Bewusstseins in Richtung eines liebevollen Aufbaus der materiellen Welt im Sinne der Schöpfung und aller Menschen.

 

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