Der Aufbau der persönlichen Realität
Warum du in jeder Dimension Schöpfer bist
Allgemein:
Du erschaffst deine eigene Realität. Wo auch immer du bist. In welcher Dimension auch immer du dich befindest.
Wir sind in Gott. Wir wurden nie herausgenommen, nie getrennt, nie externalisiert. Alles, was wir uns vorstellen, erkennen oder erinnern, geschieht innen. Es gibt kein wirkliches Außen.
Zeit und Raum sind keine absoluten Größen,- sie sind Wahrnehmungsmuster. Tarnungen und Filter, durch die Realität erfahrbar wird.
Alles, was wir erleben, gleicht einem Theaterstück. Wir sind gleichzeitig Schauspieler und Regisseur.
Was wir vergessen haben:
Wir haben auch das Drehbuch geschrieben, das wir gerade mit unserem Leben aufführen.

Bewusstsein reist, nicht der Körper
Es gibt keine lineare Ursache und Wirkung, weil Zeit nicht linear ist. Alle Ereignisse existieren gleichzeitig. Diese Erkenntnis verändert alles.
Wahre Bewegung hat nichts mit Raum zu tun. Die einzige wirkliche Bewegung ist jene des reisenden Bewusstseins.
Dein Körper wohnt in der Erde, so wie du in deinem Körper wohnst.
Unsere Existenzen sind nicht auf ein einziges Leben begrenzt. Sie sind simultan, offen, unbefristet.
Sogar die Vergangenheit besitzt ihre eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In ihr wartet Kreativität, genauso wie in der Zukunft.
Du formst deine Ecke des Universums. Und jede Handlung, jede Überzeugung, jede innere Entscheidung wirkt weit über das hinaus, was wir gemeinhin als „unser Leben“ bezeichnen.
Du bist ER,- Gott, der sich als du manifestiert, um Erfahrung zu machen.
Realität entsteht aus Gedanken und Gefühlen
Erfahrung ist ein Produkt des Geistes. Aus bewussten Gedanken und Gefühlen und aus unbewussten.
Gemeinsam formen sie die Realität, die wir als „äußere Welt“ bezeichnen.

Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert.
Wir sind so eng mit den physischen Ereignissen verwoben, dass wir oft nicht mehr unterscheiden können, was scheinbar „bloß geschieht“ und was durch Gedanken, Wünsche und Erwartungen hervorgebracht wurde.
Wenn unsere tiefsten Denk- und Gefühlsmuster negativer Natur sind, wirken sie wie unsichtbare Gitterstäbe. Wir blicken durch sie hindurch, ohne sie zu erkennen. Solange sie unerkannt bleiben, stellen sie Hindernisse dar.
Doch selbst Hindernisse haben ihre Berechtigung. Sind es unsere eigenen, dann liegt es auch bei uns, sie zu erkennen und aufzulösen.
Gedanken beobachten heißt Realität verstehen
Unser Verstand kann uns helfen, diese inneren Strukturen sichtbar zu machen. Doch eines ist sicher:
Unsere eigenen Gedanken sind uns oft viel weniger vertraut, als wir glauben.
Sie können wie Wasser durch die Finger rinnen. Und manchmal tragen sie Schlamm mit sich, alte Überzeugungen, unbewusste Ängste, eingefahrene Erwartungen, die unsere Kreativität blockieren.
Wenn wir beginnen, unsere Gedanken zu beobachten, zeigen sie uns klar:
- wohin wir gehen
- was wir erwarten
- was wir gerade erschaffen
Alles Physische hat zuerst als Gedanke und Gefühl existiert. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme.
Du bist kein Opfer deiner Vergangenheit
Niemand zwingt uns, auf eine bestimmte Weise zu denken. Auch wenn uns die Vergangenheit vielleicht gelehrt hat, pessimistisch zu sein oder Leid für unvermeidlich zu halten.
Viele glauben, Schmerz adle. Ich halte das für einen Irrtum.
Jede Bewusstseinsform trägt in sich ein Drängen, ihr Potenzial auszuschöpfen, sich zu erweitern und über scheinbare Grenzen hinauszugehen. Selbst Atome streben danach, sich neu zu verbinden und neue Strukturen zu bilden.
Der Mensch hat ein Bewusstsein entwickelt, durch das er Wesen, Form und Gestalt seiner Schöpfungen selbst bestimmt. Unbewusste Wünsche, unausgesprochene Triebe, alte Motive steigen ins Bewusstsein auf und können dort angenommen und gewandelt werden.
Leben wir im Mangel, ist Fülle möglich.
Leben wir in Enge, ist Weite erreichbar.
Nicht durch Verdrängung, sondern durch Bewusstheit.
Realität verändern heißt Botschaften verändern
Wenn uns unsere Erfahrungen nicht gefallen, dürfen wir ihren Ursprung verändern.
Unsere bewussten Gedanken.
Unsere Erwartungen.
Die inneren Botschaften, die wir an unseren Körper, unsere Beziehungen, unsere Arbeit, unsere Projekte senden.
Sehr oft halten wir unseren Lebenskurs mit großer Entschiedenheit oder aus Gründen, die einst sinnvoll erschienen.
Doch irgendwann fragen wir uns:
- Warum bin ich krank?
- Warum ist diese Beziehung zerbrochen?
- Warum lebe ich nicht die Fülle, die ich mir wünsche?
Niemand kam krank oder arm auf diese Welt. Lebensumstände wurden uns nicht auferlegt, sie sind entstanden. Und was entstanden ist, kann auch verändert werden.
Das bedeutet nicht, dass es einfach ist. Doch es bedeutet, dass wir nicht machtlos sind.
Die Welt ist Spiegel, individuell und kollektiv
Wir sehen und fühlen, was wir zu sehen und zu fühlen erwarten. Die Welt ist ein Abbild unserer Erwartungen.
Die Welt der Menschheit ist die kollektive Materialisation individueller innerer Bilder. So wie aus Körpergewebe Kinder entstehen, ist auch die Welt unsere gemeinsame Schöpfung.
Wir verändern sie, ja ständig und meist auch unbewusst. Es geht darum, diese Kräfte bewusst zu aktivieren.
Bewusst leben heißt schöpferisch leben
Negative Gedanken und Gefühle werden dabei nicht verleugnet. Sie sind Teil der Erfahrung. Doch wir besitzen die Fähigkeit, mit ihnen zu arbeiten, sie zu integrieren, zu verwandeln, sogar als Sprungbrett für schöpferische Prozesse zu nutzen.
Nicht die Verdrängung von Themen heilt, sondern Bewusstheit heilt.
Unsere Anwendungen, so wie ich sie vermittle, erfordern Konzentration, Ehrlichkeit, Authentizität und Bereitschaft. Sie fordern und fördern unser Bewusstsein auf zutiefst kreative Weise.
Denn wir sind keine rein physischen Persönlichkeiten (siehe auch unser psychisches Fundament als Zusammenspiel von Seele, Geist und Bewusstsein). Unsere Erfahrungswelt mag physisch erscheinen,
doch unsere Natur ist psychisch und somit multidimensional.
Wir sind Schöpfer, die Erwartungen aus der Psyche ins Physische übersetzen.
Abschließende Essenz
Die Materie passt sich der Erwartung an. Struktur folgt Bewusstsein.Heilung, in jeder Form, beginnt mit der Annahme einer grundlegenden Wahrheit:
Die Materie wird durch dieselben inneren Kräfte gestaltet, durch die wir Leben geben.Was wir innerlich wandeln, wandelt sich im Außen. Nicht irgendwann, sondern genau jetzt.
Du bist nicht Teil der Realität. Du bist ihr Ursprung.


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