Gibt es Materie wirklich?

Geschrieben von Wolfgang Hans Albrecht

BLOG-Reihe: 2/10
Gibt es Materie wirklich?
Warum alles Astral ist – auch der Körper

Je tiefer ich mich mit dem Wesen der Materie beschäftige, desto deutlicher wird ein inneres Gefühl – manchmal sogar eine klare Erkenntnis: Es gibt keine Materie im klassischen Sinn.

Was wir als materielle Welt erleben, scheint vielmehr eine faszinierende Illusion zu sein. Eine phänomenale Erscheinung, die auf der Wahrnehmung einer Seele beruht, die sich durch einen stark begrenzten Körper und dessen Sinne erfährt.

Die materielle Welt entsteht durch die Übereinstimmung von Wahrnehmungen zwischen Seelen ähnlicher Schwingung. Deshalb teilen wir scheinbar dieselbe Realität – und erleben sie doch niemals identisch. Jeder Mensch interpretiert die umgebende Energie auf seine eigene Weise.

Diese Energie ist letztlich das, was wir als „Welt“ bezeichnen. Doch auch sie ist kein festes Außen, sondern ein Spiegel innerer Gedanken, Überzeugungen und Frequenzen.

Ein einfaches Beispiel:
Als Kinder lernen wir, Dinge zu benennen. „Das ist ein Baum“, „das ist eine Kuh“, „das ist eine Katze“. Durch Sprache lernen wir zu unterscheiden, zu bewerten und einzuordnen. So entsteht das scheinbar feste Gerüst der materiellen Welt.

Hinzu kommt die Synchronisation durch Zeit. Planetare Rhythmen wie Tag und Nacht, aber auch künstliche Taktgeber wie Uhren wirken wie ein Metronom. Sie synchronisieren die Wahrnehmung ganzer Gesellschaften und erzeugen den Eindruck einer stabilen, gemeinsamen Realität.

Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang „astral“?

Wenn wir Materie als verdichtete Schwingung verstehen, wird deutlich:
Der Körper selbst ist eine direkte Manifestation der Seelenschwingung – genauso wie alles, was wir als Außenwelt erleben.

Alles ist astral.
Alles befindet sich im Astralen.

Jedes Teilchen ist letztlich eine energie-informative Konzentration, zusammengehalten durch stehende Wellen. Diese entstehen durch Frequenzen, deren Obertöne aus Gedankenmustern des Bewusstseins hervorgehen – eines Bewusstseins, das sich selbst als fühlende Einheit erlebt und zugleich Quelle ist.

Damit verschiebt sich die Frage grundlegend:
Wenn Materie eine Erscheinungsform des Astralen ist – wie erfahren wir uns selbst jenseits dieser Verdichtung?

Mehr dazu im nächsten BLOG-Beitrag der Reihe: Der Astralkörper, warum wir uns selbst festhalten? (3/10)

BLOG-Reihe: Astralwelten – Spiegel unseres wahren Wesens
Von der Illusion der Materie über die Astralwelten, hin zur bewussten Verwirklichung und inneren Navigation

 

Autor

Das könnte dir auch gefallen…

0 Kommentare