Zusammenfassung

Geschrieben von Wolfgang Hans Albrecht

19. April 2026

Zusammenfassung & Quellenverzeichnis

 

Zur Wiederholung:

„Krankheit ist eine Aufwärtsentwicklung des Endobionten zu höhervalenten, parasitären Wuchsformen mit eigenem Stoffwechsel, die den Wirts-Stoffwechsel letztlich vergiften“.

Hier noch einmal die wichtigsten Ergebnisse seiner wertvollen Forschungsarbeit:
Die menschliche Zelle hat eine Größe von 0,25µm, das Kolloid (Protit) hat eine Größe von rund 0,01µm bis 0,02µm, also etwa 1-2 hunderttausendstel Millimeter. Es ist somit nur im Elektronenraster Mikroskop sichtbar. Somit ist anders, als früher gedacht das Kolloid die kleinste lebende Einheit (Teilchen) und somit die Urform des Lebens überhaupt. Das Protit ist in jeder Zelle höher entwickelter Lebewesen vorhanden. Es ist ein homogenes, unorganisiertes und unbewegliches, doch lebendes kolloidales Eiweiß pflanzlichen Ursprungs. Es lagert weder Lipoide noch Nukleinsäure-Derivate als Reservestoffe um sich herum ab. Das Protit besteht aus dem nackten Kern (Mych) ohne Protoplasmahülle (Throphosom).

„Die Urform des Lebens überhaupt, ist die unbewohnte Zelle, also eine leere Zelle, nur von einer riesigen Masse von Protiten (Kolloiden) erfüllt“. Siehe AKMON 1955/1 Seite 50.

  • alle Bakterien besitzen einen Kern oder ein Kernäquivalent. Laut Terminologie Enderleins bezeichnete er die Bakterie auch als „Mychit“,- Mych = der Kern.
  • Bakterien können sich geschlechtlich und ungeschlechtlich vermehren.
  • wissenschaftlicher Nachweis des Pleomorphismus der Mikroben
  • im Serum aller Menschen und aller Warmblütler lebt seit zigtausenden Jahren ein Mikroorganismus, den er Endobiont nannte. Somit wurde der Nachweis erbracht, dass es kein steriles, also keimfreies Blut gibt!

Das bedeutet weiter:
Alle physischen- chronischen Krankheitserscheinungen des Körpers werden durch eine Mikrobe, den sogenannten „Endobionten“ verursacht, der seit Millionen von Jahren mit dem Menschen und allen Warmblütlern in „Symbiose“ lebt, der sogenannten „Ursymbiose“.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Ursymbiont oder Endobiont pflanzlichen Ursprungs ist. Die Ursymbiose ist demnach die Symbiose des pflanzlichen Endobionten mit der menschlichen oder tierischen Zelle. Der Endobiont bildet nach Enderlein u.a. auch die „Mitochondrien“ und andere „Zellorganellen“.

Jede menschliche Krankheits-Bild bedeutet in seiner physischen Entsprechung eine pathogene Veränderung bzw. Aufwärtsentwicklung des Endobionten im Milieu. Für Enderlein war der Endobiont die Ursache aller physischen- pathogenen Entwicklungen. 99% aller Entwicklungsstadien sind dementsprechend pathogen.

Die Ursymbionten oder Endobionten kommen nach Enderlein aus den beiden Schimmelpilzen:

  • Mucor racemosus Fresen
  • Aspergillus niger von Tieghem

Der Begriff „Cyclode“ bezeichnet dabei alle apathogenen und pathogenen Wuchsformen oder Entwicklungsstadien des Endobionten.

 

Fazit:

Enderlein hat durch seine Forschungsarbeit erkannt, das sich der Endobiont (Symbiont) durch Maßnahmen unserer Zivilisation, wie geistige Verarmung und Verrohung und daraus folgernd unbewusste Angst- und Stresszustände, vergiftete Umwelteinflüsse und Lebensmitteln (Kunstdünger und Herbizide, Pestizide, Fungizide sowie Insektizide), sowie eine erhöhte Zufuhr von tierischem Eiweiß (verseucht durch Medikamente und Hormone) über die Nahrungskette in einer Art Cyclogenie aufwärts entwickelt und dann als Parasit pathogen wird.

Prof. Enderlein ging schon damals, also vor mehr als 100 Jahren davon aus, dass diese Aspekte das Grundübel der Menschheit darstellten und über deren Prozesse die Ursache aller chronischen Krankheiten hervorgeht. Im AKMON vergleicht er das mit der „Büchse der Pandora“ aus der griechischen Mythologie.

Immer mehr Forscher erkennen, dass die Fragen nach der Gesundheit bzw. den Lebensvorgängen nur durch das Zusammenwirken der Biologie und der modernen Physik wie der Quantenphysik bzw. der Quantenphilosophie beantwortet bzw. gelöst werden können.

 

Quellenverzeichnis

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